Nachhaltige Sanierung

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3 Fragen zur Nachhaltigkeit

 

Interview mit Anke Herrmann, Geschäftsführerin CalCon Deutschland GmbH, über nachhaltige Sanierung

 

Was bedeutet Nachhaltigkeit im Bestand?

Wenn die Gebäude zukunftsfähig sind und die verschiedenen Aspekte der Nachhaltigkeit ausgewogen erfüllen. Also beispielsweise die bauliche Qualität, die energetische Effizienz, die CO2-Emissionen, die Barrierefreiheit, aber auch dass die Objekte nutzer-/mietergerecht sind, einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen, natürlich flächeneffizient sind, aber vor allem auch eine gute wirtschaftliche Performance haben. Und um dies zu erreichen, vor allem auch für unsere nachfolgenden Generationen, ist es wichtig, geeignete Strategien zu haben. Also aus ökologischer und soziokultureller Perspektive, aber eben auch Investitionen zu tätigen, die wirtschaftlich sind.

Ist ein Mangel an Nachhaltigkeit vielleicht sogar ein Risiko für den Bestand?

Ein Risiko? Wenn es nur um Nachhaltigkeit geht? Ja, denn wer zu spät kommt, hier hinsichtlich der Nachhaltigkeit, den bestraft das Leben. Naja, zumindest kauft sich ein solcher Immobilieneigentümer jede Menge Risiken ein. Risiken, die mit unnötigen und definitiv nicht nachhaltigen Aufwendung verbunden sind. Unter anderem weil man mit Nichtstun hinsichtlich des CO2-Footprints beziehungsweise der Nachhaltigkeit gegen jede öffentliche Meinung und Gesetzgebung steht und somit Imageverlusten entgegensteuern muss. Weil man eben nicht in die Zukunft investiert, sondern Investitionsstaus aufbaut, gerade bezüglich der Reduktion von CO2-Emissionen. Und anstelle dessen kauft man sich dann quasi CO2-Umlagen ein und erleidet dann neben Imageverlusten auch noch wirtschaftliche Verluste, weil die letzten Mieter/Nutzer sich von solchen nicht nachhaltigen Gebäuden schlichtweg abwenden. Nachhaltigkeit könnte somit zu einem wesentlichen Wettbewerbs- und auch Risikofaktor werden. Denn je wirtschaftlicher und effektiver ein Gebäude ist, desto geringer ist sein Risiko und desto höher sein Wertschöpfungspotential.

Nachhaltige Sanierung

Welche Rolle spielt Flexibilität beim Thema Nachhaltigkeit?

Es bedarf flexibel anpassbarer Lösungen, die es zwar ermöglichen Standards, hier ESG-Kriterien, zu setzen, mit denen sich aber auch die heutigen Nachhaltigkeitsziele und -kriterien für den Bestand individuelle festlegen lassen. Zugleich ist es nötig, perspektivisch auf die heute noch teils unbekannten Anforderungen, unter anderem aus der Gesetzgebung, reagieren zu können. Mit unserer AiBATROS®-Lösung bieten wir eine solche Flexibilität. Nämlich ein flexibel anpassbares IT-gestütztes Template für eine effiziente Bestands- und Portfolioanalyse sowie eine automatisierte und auch sehr effektive Strategie- und Maßnahmenableitung.

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