Wozu KI in der Immobilienwirtschaft? Software für das strategische Bestandsmanagement bildet zahlreiche Informationen, Prozesse und Berechnungen ab. Doch nicht jeder Arbeitsablauf wird täglich benötigt. Wird beispielsweise nur einmal im Jahr ein Maßnahmenplan erstellt oder eine bestimmte Auswertung aufgerufen, sind einzelne Schritte oder Fachbegriffe möglicherweise nicht mehr unmittelbar präsent.
Die benötigten Informationen stehen zwar meist in Handbüchern, Schulungsunterlagen oder Anwendungsdokumentationen, sie dort zu finden, kostet jedoch Zeit und unterbricht die eigentliche Arbeit. Damit entsteht eine typische Herausforderung: Die Software bietet die benötigten Möglichkeiten, doch das Wissen über ihre Anwendung ist im entscheidenden Moment nicht schnell genug zugänglich.
Genau hier eröffnet KI in der Immobilienwirtschaft einen weiteren Anwendungsbereich. Sie kann nicht nur Daten analysieren oder Prozesse automatisieren, sondern auch den Zugang zu vorhandenem Software- und Fachwissen erleichtern.
Wie macht KI in der Immobilienwirtschaft Wissen leichter zugänglich?
Klassische Hilfesysteme setzen meist voraus, dass Anwender bereits wissen, nach welchem Begriff oder Menüpunkt sie suchen müssen. Ein KI-Assistent ermöglicht einen anderen Zugang: Fragen können in natürlicher Sprache und aus der konkreten Arbeitssituation heraus gestellt werden.
Statt eine Dokumentation nach passenden Stichworten zu durchsuchen, können Anwender mit KI in der Immobilienwirtschaft beispielsweise fragen, was ein Fachbegriff bedeutet, wo sie eine bestimmte Funktion finden oder welcher Schritt innerhalb eines Arbeitsablaufs als Nächstes vorgesehen ist. Der KI-Assistent greift die Frage auf und formuliert eine passende Antwort auf Grundlage der verfügbaren Informationsquellen. Im Dialog können Anwender ihre Frage dann weiter konkretisieren.
KI in der Immobilienwirtschaft übernimmt dabei keine fachliche Entscheidung. Sie hilft vielmehr, Funktionen, Begriffe und Abläufe schneller zu verstehen und die Arbeit selbstständig fortzusetzen.
Wie unterstützt KI in der Immobilienwirtschaft in AiBATROS?
In AiBATROS übernimmt der AI Help-Agent, der direkt in die Benutzeroberfläche der Software integriert ist, diese Aufgabe. Über ein Chatfenster können Anwender Fragen zu Funktionen, Arbeitsabläufen und Bedienmöglichkeiten stellen. Das Fenster lässt sich auf der Oberfläche positionieren, vergrößern, verkleinern oder vorübergehend ausblenden. Somit muss die aktuelle Ansicht für die Suche nach Informationen nicht verlassen werden.
Ein Beispiel ist die jährliche Maßnahmenplanung. Anwender können sich erläutern lassen, wie sie einen neuen Maßnahmenplan anlegen, welche Bedeutung das Planungsziel hat oder wie das Ranking der Objekte zu verstehen ist. Auf diese Weise unterstützt der AI Help-Agent sowohl beim Verständnis einzelner Funktionen als auch bei der Orientierung innerhalb eines umfangreichen Arbeitsablaufs.
Frühere Unterhaltungen lassen sich im Chatverlauf erneut aufrufen. Dadurch bleiben bereits erhaltene Erläuterungen, für den Fall, dass eine ähnliche Frage später wieder relevant wird, zugänglich.
Worauf basieren die Antworten des AI Help-Agent?
Die Antworten des AI Help-Agent basieren auf den für AiBATROS bereitgestellten Informationsquellen. Dazu gehören Anwendungsdokumentationen, Handbücher und weitere fachliche Unterlagen. Aus diesem Wissensbestand stellt der Assistent die Informationen zusammen, die für die jeweilige Frage relevant sind.
Bestandsdaten der Anwender gehören nicht zu dieser Wissensbasis. Der AI Help-Agent analysiert daher keine Gebäude, bewertet keine Objekte und trifft keine Investitionsentscheidungen. Seine Aufgabe besteht darin, Funktionen, Begriffe und Arbeitsabläufe in AiBATROS zu erklären. Damit ist klar abgegrenzt, welche Form der Unterstützung er leisten kann.
Wie werden Anfragen an den AI Help-Agent sicher verarbeitet?
Diese Abgrenzung wird durch eine mehrstufige Cloud-Architektur technisch abgesichert. Eine Sicherheitsschicht regelt den Zugang und verwaltet unter anderem Berechtigungen und Schnittstellen. Die Orchestrierungsschicht steuert, wie Anfragen verarbeitet und an die dafür vorgesehenen Modelle und Informationsquellen weitergegeben werden.
Die Sprachmodelle übernehmen dabei die Verarbeitung der Anfrage, während die zuvor beschriebene Wissensbasis den fachlichen Kontext liefert. Ein ergänzendes Monitoring macht nachvollziehbar, welche Systemaufrufe erfolgen, und stellt sicher, dass nur zugelassene Zugriffe ausgeführt werden können. Durch das Zusammenspiel von Zugangskontrolle, Orchestrierung und Überwachung bleibt die Verarbeitung kontrollierbar.
Der AI Help-Agent macht Wissen direkt in AiBATROS zugänglich, während die technische Architektur den Informationszugriff klar begrenzt. So erhalten Anwender dank KI in der Immobilienwirtschaft Antworten genau dort, wo ihre Fragen entstehen: bei der Arbeit in der Software.
- Direkter Zugriff auf benötigte Informationen innerhalb der Anwendung
- Antworten auf Fragen zu Funktionen und Arbeitsabläufen in natürlicher Sprache
- Klar abgegrenzte Wissensbasis ohne Zugriff auf Bestandsdaten
- Kontrollierte Verarbeitung durch mehrstufige Sicherheits- und Steuerungsmechanismen


