Portfoliomanagement Immobilien
Es gilt also, die vorhandenen Instandhaltungsbedarfe mit den Erfordernissen der ganzheitlichen Portfolioentwicklung abzugleichen. Denn erst durch ein Portfoliomanagement Immobilien wird klar, wo welche Maßnahmen durchgeführt werden sollten.
Mit der Portfolioanalyse von AiBATROS erhalten Sie eine ganzheitliche Bewertung der einzelnen Objekte hinsichtlich unternehmensindividueller Kriterien wie der technischen Qualität, CO2-Effizienz oder Zukunftsfähigkeit. Anhand der aus den Portfoliodaten vom System abgeleiteten Objektstrategien lassen sich dann konkrete Maßnahmen planen. Mit der sogenannten Knotenanalyse ist es darüber hinaus aber auch möglich, Teilportfolios zu betrachten. So wird beispielsweise im Rahmen des Portfoliomanagement Immobilien schnell deutlich, wie verschiedene Quartiere hinsichtlich der ESG-Kriterien abschneiden.
Portfoliomanagement Immobilien auf Objekt- und Knotenebene
Zu diesem Zweck aggregiert AiBATROS die Ergebnisse der Portfolioanalyse auf Ebene der Knoten des Strukturbaums. Dieser gliedert den Bestand beispielsweise regional nach Ländern, Orten und Wirtschaftseinheiten. Die Ergebnisse dieser Knotenanalyse werden in einer Tabelle aufbereitet, welche die Gesamtnote des Knotens sowie dessen Noten für die einzelnen Perspektiven des Portfoliomodells auflistet. Für einen schnellen Überblick sind diese Werte farblich gekennzeichnet, wobei der beste Wert grün und der schlechteste Wert rot ist.
Für Portfoliomodelle mit maximal drei Perspektiven erfolgt zusätzlich eine grafische Aufbereitung in Form eines Matrix-Diagramms. Darin werden die Knoten analog zur Portfolioanalyse als Bubble dargestellt und verschiedenen Segmenten zugeordnet. Die Größe und Farbe dieser Bubbles orientiert sich am Wert ausgewählter Parameter wie der Eingriffstiefe oder der Bruttogrundfläche. Auf diese Weise werden die Objekte entsprechend der Immobilienstrategie geclustert und Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen für das Portfoliomanagement Immobilien.
Digitales Dashboard
In AiBATROS erfolgt die visuelle Aufbereitung der Daten über ein digitales Dashboard, das verschiedene Widgets enthält.
Bei diesen Widgets handelt es sich um dynamische Informationsfenster, die jeweils die Daten des im Strukturbaum ausgewählten Objekts oder Knotens anzeigen. Von Karten, Maßnahmenpaketkosten und der Portfoliobewertung bis zu aggregierten Daten und der Investrechnung.
Individuelles, digitales Dashboard mit Objektdaten
Neben der Nutzung von Standard-Dashboards besteht mit dem Dashboard-Designer die Möglichkeit, selbständig beliebig viele Dashboards für Objekte oder Baumknoten anzulegen. Hierzu lassen sich die zur Verfügung stehenden Widgets flexibel nach individuellen Erfordernissen zusammenstellen. Außerdem kann je nach Art des Widgets entschieden werden, welche Daten bei Aufruf des Dashboards in welcher Form angezeigt werden sollen. So stellt beispielsweise das Widget „Ist-Zustand“ optional statt des Ist-Zustands und der Maßnahmen auch die daraus resultierenden Brutto-Kosten dar. Außerdem lassen sich die angezeigten Komponenten flexibel an- und abwählen.
Ein fertiges digitales Dashboard kann sowohl einer rein persönlichen Nutzung vorbehalten sein, als auch allen Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Und auch bereits vorhandene Dashboards lassen sich mit dem Dashboard-Designer anpassen, sofern man dazu berechtigt ist.
Auf diese Weise entstehen Dashboards, die sich an den unternehmensindividuellen Instandhaltungsprozesse ausrichten. Jeder Anwender sieht somit, passend zu seinen Aufgaben, genau die Daten und Kennzahlen, die für seine Rolle erforderlich sind.
Bestandsinvestitionen
Das für Bestandsinvestitionen zur Verfügung stehende Budget muss jedoch natürlich möglichst sinnvoll und somit wirtschaftlich eingesetzt werden. Dabei spielen aus kaufmännischer Sicht beispielsweise investive Kosten und deren Anteil an den Gesamtkosten eine entscheidende Rolle.
Aus diesem Grund ist es sinnvoll, bereits während der Planung die unterschiedlichen Arten von Kosten im Blick zu haben. In AiBATROS besteht dementsprechend die Möglichkeit, diese voneinander abzugrenzen. Hierzu erfolgt im Rahmen der Budgetplanung eine Aufteilung der vom System für die einzelnen Maßnahmen ermittelten Kosten.
Bestandsinvestitionen IT-gestützt optimieren
Voraussetzung hierfür ist die sogenannte Kostenzuordnung. Diese definiert anhand eines Prozentsatzes, wie sich die generierten Kosten auf die einzelnen Kostenarten, wie beispielsweise aktivierungsfähige, mietwirksame oder energetisch bedingte Kosten, aufteilen. Dies ist sowohl auf Ebene ganzer Bewertungsmodelle, als auch für einzelne Standardmaßnahmenpakete oder Elementtypen möglich.
Mit Hilfe dieses einmal erstellten Kostenzuordnungsmodells ermittelt der intelligente Rechenkern von AiBATROS dann im Rahmen der Budgetplanung automatisch den Anteil der verschiedenen Kostenarten für sämtliche Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen.
Diese Kostenzuordnung lässt sich auch im Graphen der Budgetplanung anhand verschiedener Farben anzeigen. So wird sofort deutlich, wie sich die aggregierten Kosten jeder Periode zusammensetzen, also beispielsweise wie hoch der jeweilige Anteil an investiven und aufwandsbezogenen Kosten ist. Außerdem berechnet das System auf Grundlage der Kostenzuordnung auch Kennzahlen für Entscheidungen über Bestandsinvestitionen wie etwa die Aktivierungsquote.